Über mich

Über mich

Name: Oliver Brand
Alter: 43
Raum: Coburg
Laufe seit Mitte 2017

Nach meiner Herz-OP 2012 war alles anders mein Körper wollte nicht mehr wie er sollte.. Worauf dann der Jobverlust folgte und die Einschränkungen einen Neuanfang quasi jedes mal verhinderten.. Bei jedem Versuch ging es wieder eine Stufe runter im Selbstwert und Vertrauen in mich selbst. 
Während meine Langzeit Therapie, ja Alkohol hilft mal den Kopf und Gedanken für paar Stunden abzuschalten, kam ich dann zu der Erkenntnis das mich das Gejammer nicht mehr weiter bringt und ich als Hausmann auch meinen Dienst für meine kleine Familie leisten kann bis sich evtl. doch mal noch was passendes findet. Dort begann ich auch, nachdem der Schnee weg war, mit laufen. Irgendwie musst ja mal raus aus der Hütte. Bis Ostern schaffte ich schon mal 10km.
Zurück daheim dann die Ernüchterung das der Schweinehund doch größer als gedacht ist, ganz davon ab das die Grübelei es fast schon gefährlich machte los zu ziehen. Da sind so viel stabile Bäume wo man sich aufhängen könnte. Also beschränkte sich mein Laufen auf Gänge nach Coburg zum Doc oder so (9km im ganzen).
Glücklicherweise drückte mir meine Frau im August dann ihrer Fitnesstracker in die Hand. Die angezeigte passiv Haltung ging mir doch gewaltig gegen den Strich also startete ich wieder durch.. wieder mal ernüchtert von der Erkenntnis gewaltig abgebaut zu haben. Aber es ging wieder aufwärts.
Im November dann die spinnerte Idee: Wir walken einfach mal nen Halbmarathon mit so schlecht sind wir sicher nicht 😀
Falsch gedacht immer mehr zogen an mir vorbei und meine Frau (war so geplant) war auch schon lange nicht mehr zu sehen. Doch wie durch ein Wunder war der Rang nur mein 2. Gedanke und ich war stolz das ganze bei dem Wetter und Bodenbeschaffenheit geschafft zu haben.
Kurz darauf mal wieder Klinik die innere Unruhe muss doch zu besiegen sein. Und wieder mal nur die Erkenntnis das ich wohl einfach zu blöd zum vernünftig Leben bin. Wenigstens hatte ich diesmal eine Top-Gruppe dabei auch ne Läuferin die immer wieder nach-hakte so das es keine Chance gab zu schwächeln.. Unter anderem kam dort auch die Idee auf eine Art Selbsthilfe Gruppe zu gründen die sich einfach pusht Sport zu treiben auch wenn die Depression nein sagt.
An diesem Punkt bin ich zZ. am 11.1. geht es zu ner Lesung von Herr Bock nach Frankfurt evtl. erfahre ich dort noch einige Tips wie ich das Baby gut ins Leben bringe… mal sehen…